Energieberatung im Mittelstand

Das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) fördert die Energieberatung im Mittelstand für KMU’s mit 80 % Zuschuss (max. 8.000 €). Kleine und mittlere Unternehmen (KMU’s) sind unabhängige Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern und weniger als 50 Mio. Euro Umsatz oder 43 Mio. Euro Bilanzsumme.
Die Energieberatung entspricht einem Energieaudit nach DIN EN 16247-1, die bestimmte Regeln und Forderungen für die Durchführung der Energieberatung vorschreibt.

Folgende Leistungen erhalten Sie dabei von uns:
  • Vor-Ort-Termin und Datenaufnahme
  • Feststellung des Ist-Zustandes durch Auswertung der Daten
  • Lastganganalyse
  • Erarbeitung eines individuellen Maßnahmenkataloges
  • Berechnung und Bewertung der Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen (inkl. Amortisation und interner Verzinsung)
  • Aufzeigen und Erläuterung möglicher Fördermaßnahmen (z.B. durch KfW, BAFA, etc.)
  • Erstellung eines Beratungsberichts
  • Abschlussgespräch mit Erläuterung der Ergebnisse

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Energieaudit nach DIN EN 16247-1

Wir unterstützen Ihr Unternehmen dabei, ein Energieaudit gemäß DIN EN 16247-1 an Ihren Standorten durchzuführen.

Unternehmen, die keine kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) im Sinne der Definition der EU-Komission sind, sind seit März 2015 verpflichtet ein qualifiziertes Energieaudit durchzuführen. Das Audit entspricht den Anforderungen der DIN EN 16247-1 und muss alle vier Jahre wiederholt werden.

90 % des Energieverbrauch (Strom, Wärme, Verkehr, etc.) müssen dabei mindestens betrachtet werden. Dabei werden die in der „Energieberatung im Mittelstand“ beschriebenden Leistungen erbracht und nach folgendem Schema vorgegangen:

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Energiemanagementsysteme

Ein Energiemanagementsystem ist ein geeignetes Instrument, mit dem die Energieeffizienz in Unternehmen kontinuierlich erhöht werden kann, um somit dauerhaft Kosten zu sparen.

Unterschieden wird dabei zwischen:

  • Energiemanagementsystemen nach DIN EN ISO 50001
  • Alternativen Systemen gemäß Anlage 2 der SpaEfV

Während das Managementsystem nach ISO 50001 für Unternehmen größer KMU als Ersatz für das verpflichtende Energieaudit nach DIN EN 16247-1 gilt, erhalten KMU’s für die Einführung und Aufrechterhaltung eines der beiden Systeme hohe Förderungen durch das BAFA. Alternativ haben produzierende Gewerbe durch die Einführung eines Energiemanagementsystems die Möglichkeit, sich die Energie- und/oder Stromsteuer nach § 10 des Stromsteuergesetzes bzw. § 55 des Energiesteuergesetzes (Spitzenausgleich) teilweise (90%) erstatten zu lassen.

Gerne stehen wir Ihnen bei der Einführung eines Energiemanagementsystems zur Seite, erfassen Ihren Energieverbrauch, bilanzieren und analysieren diesen und erschließen daraus Einsparpotentiale. Wir beenden die Einführung des Energiemanagements mit einem internen Audit und helfen Ihnen in den Folgejahren bei der Aufrechterhaltung des Systems.

 

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Förderung von Querschnittstechnologien

Durch das Querschnittstechnologien-Programm des BAFA werden Investitionen in besonders effiziente neue Anlagen gefördert.

Förderfähig ist der Ersatz oder die Neuanschaffung von Anlagen in den folgenden Querschnittstechnologien:


Die Höhe der Zuwendungen beträgt
– 30 % der zuwendungsfähigen Ausgaben für kleine und mittlere Unternehmen,
– 20 % der zuwendungsfähigen Ausgaben für sonstige und große Unternehmen.
Der maximale Förderbetrag ist auf 100.00 Euro (150.000 Euro bei Vorhaben mit industriellen oder gewerblichen Pumpen) begrenzt.

Die Fördermöglichkeiten müssen immer im Einzelfall geprüft werden. Kontaktieren Sie uns gerne, um die bestmögliche Förderung und Effizienzsteigerung für Ihren Betrieb zu erreichen.

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Lastganganalyse

Die Lastganganalyse und ggf. Messungen kritischer Verbraucher bilden neben der Energiebilanz die Datengrundlage der Beratung. Bei der Lastganganalyse wird der Energiebezug der Vergangenheit untersucht. Im besten Fall können mehrere Jahre miteinander verglichen werden. Die Daten werden beim Energieversorger angefordert und liegen in der Regel in einem viertelstündlichen Messzyklus vor. In der Summe ergeben sich über 35.000 einzelne Daten pro Jahr. Für eine effektive Auswertung ist zwingend ein Tool erforderlich, das die Daten aufbereitet und sinnvoll sortiert. Der Leistungsbezug wird sowohl auf unnötige Grundlasten, als auch vermeidbare Lastspitzen hin untersucht. Es werden Möglichkeiten erarbeitet diese zu vermeiden oder zu reduzieren, um die Betriebskosten zu minimieren.

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Messungen (Energie, Leistung, Strom und Spannung) einzelner Verbraucher inklusive Auswertung

Die Leistungsaufnahme von Anlagen, deren Verbrauch nur schlecht geschätzt werden kann, bei denen aber Einsparpotential vermutet wird, sollte über mehrere Wochen gemessen werden. Dazu wird ein Messgerät eingesetzt, das alle wichtigen Parameter der elektrischen Leistungsaufnahme und die Umgebungstemperatur ermittelt und im Minutentakt aufzeichnet. Auch hier macht die schiere Menge an Daten ein Tool zur Aufbereitung und Auswertung der Ergebnisse unerlässlich. Auf Grundlage der Messung können Aussagen sowohl über Auslastung, Taktverhalten, Grund- und Spitzenlast der gemessenen Maschine, als auch die Netzqualität der Spannungsversorgung am Standort, getroffen werden.

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